72 Stunden in Edinburgh
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Erster Tag
Wer die Burg von Edinburgh sehen möchte, bevor der Besucherzustrom einsetzt, sollte den Tag dort beginnen, wenn sie um 9.30 Uhr öffnet. Anschließend können Sie entweder die Royal Mile hinunter spazieren und ihre engen Gassen (“Closes”) und unzähligen Attraktionen erkunden, oder an Bord eines Doppeldecker-Busses mehr darüber erfahren, was Sie hier vor Augen haben. Sie können zwischen Ansagen in verschiedenen Sprachen wählen oder den persönlicheren Ausführungen eines mitfahrenden Stadtführers lauschen. Die Busse verkehren den ganzen Tag auf derselben Route, so dass Sie problemlos ein- und aussteigen können, wo Sie möchten. Sehenswertes wie zum Beispiel der Palace of Holyroodhouse, das neue schottische Parlament oder die schottischen Nationalgalerien liegen am Weg.
Cafés und andere Lokale für ein schnelles Mittagessen gibt es in der ganzen Innenstadt zur Genüge. Pubs bieten in der Regel herzhaftes Essen zu vernünftigen Preisen an. Oftmals sind sie auch selbst historisch bedeutsam. Nach einem Vormittag in der Altstadt, wo man übrigens selbst nach einem tagelangen Aufenthalt immer noch nicht alles gesehen hätte, gelangt man über die North Bridge zu Edinburghs zweitem Weltkulturdenkmal, der georgianischen Neustadt. Die elegante Anordnung der Straßen und die neoklassizistische Architektur zählen weltweit zu den Glanzleistungen dieser Art.
Schließen Sie sich vor oder nach dem Abendessen – je nach dem, wie gruselig es sein soll – einer Geistertour in der Royal Mile an, und gönnen Sie sich ein Dinner bei Kerzenlicht in einem romantischen und historisch bedeutsamen Restaurant wie The Witchery by the Castle oder Vintners' Rooms in Leith.
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